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JOACHIM KARDINAL MEISNER ORIGINALAUTOGRAMM – ERZBISCHOF VON KÖLN

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JOACHIM KARDINAL MEISNER ORIGINALAUTOGRAMM – ERZBISCHOF VON KÖLN


Originale handschriftliche Signatur von Joachim Kardinal Meisner auf einer Porträtkarte aus seiner Zeit als Erzbischof von Köln.


Meisner gehört zu den bekanntesten und zugleich prägendsten deutschen Kirchenmännern der jüngeren Vergangenheit. Seine Biografie verbindet auf außergewöhnliche Weise Schlesien, DDR-Geschichte, Berlin, Köln, den Vatikan und gleich mehrere Pontifikate.


GESCHICHTE & ANEKDOTEN


Joachim Meisner wurde am 25. Dezember 1933 in Breslau in Schlesien geboren. Seine Kindheit fiel damit unmittelbar in die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Nach Kriegsende musste seine Familie Schlesien verlassen. Der spätere Kardinal gehörte damit selbst zur Generation der Heimatvertriebenen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}


Sein weiterer Lebensweg führte ihn in die spätere DDR. Er studierte im Priesterseminar in Erfurt und wurde am 22. Dezember 1962 zum Priester geweiht. Anschließend wirkte er unter anderem als Kaplan und später als Caritasdirektor. :contentReference[oaicite:1]{index=1}


1975 begann seine Laufbahn als Bischof. Meisner wurde Weihbischof in Erfurt und wirkte damit als katholischer Bischof mitten im sozialistischen Staat DDR.


Eine entscheidende Rolle in seinem Leben spielte Papst Johannes Paul II. Zwischen beiden entwickelte sich über viele Jahre eine enge kirchliche Verbindung.


1980 ernannte Johannes Paul II. Meisner zum Bischof von Berlin. Das bedeutete damals etwas völlig anderes als heute: Das Bistum Berlin erstreckte sich über eine politisch geteilte Stadt und Gebiete auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Meisner war damit Bischof in einer der symbolträchtigsten Städte des Kalten Krieges. :contentReference[oaicite:2]{index=2}


1983 erhob Papst Johannes Paul II. ihn zum Kardinal.


Nur wenige Jahre später folgte der vielleicht wichtigste Schritt seiner Laufbahn. Johannes Paul II. ernannte Joachim Kardinal Meisner 1988 zum Erzbischof von Köln. Sein Amtsantritt erfolgte Anfang 1989 – ausgerechnet in jenem Jahr, in dem die Berliner Mauer fiel und die politische Ordnung Europas ins Wanken geriet. :contentReference[oaicite:3]{index=3}


Damit wechselte Meisner aus dem kirchlichen Alltag der DDR in eines der bedeutendsten und traditionsreichsten Erzbistümer der katholischen Welt.


Der Kölner Dom wurde für mehr als ein Vierteljahrhundert zum Zentrum seines Wirkens.


Eine der größten Geschichten seiner Amtszeit spielte sich 2005 ab.


Nach dem Tod Johannes Pauls II. nahm Kardinal Meisner am Konklave in Rom teil, bei dem Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt wurde. Aus dem deutschen Kardinal wurde Benedikt XVI.


Noch im selben Jahr führte eine der ersten großen Auslandsreisen des neuen Papstes ausgerechnet nach Köln.


Der Weltjugendtag 2005 brachte Hunderttausende junge Katholiken aus aller Welt in die Stadt. Bereits 2003 hatte Johannes Paul II. das Weltjugendtagskreuz auf dem Petersplatz an eine deutsche Delegation und Kardinal Meisner übergeben. :contentReference[oaicite:4]{index=4}


Dann kam die historische Wendung: Johannes Paul II., unter dessen Pontifikat der Weltjugendtag vorbereitet worden war, starb wenige Monate vor dem Treffen. Sein Nachfolger Benedikt XVI. reiste stattdessen nach Köln.


Der deutsche Papst, der Kölner Dom, Hunderttausende Pilger aus aller Welt – und mittendrin Joachim Kardinal Meisner als Gastgeber.


Benedikt XVI. dankte nach dem Weltjugendtag ausdrücklich Kardinal Meisner für die Vorbereitung und Organisation des Treffens. :contentReference[oaicite:5]{index=5}


Doch auch damit war Meisners Rolle in der Papstgeschichte noch nicht beendet.


Als Benedikt XVI. im Februar 2013 überraschend seinen Rücktritt ankündigte, gehörte Meisner erneut zu den wahlberechtigten Kardinälen.


Damit nahm er an einem zweiten Konklave teil.


Im März 2013 gehörte Joachim Kardinal Meisner zu jenem Kardinalskollegium, das den Argentinier Jorge Mario Bergoglio zum Papst wählte: Franziskus.


Ein einziger deutscher Kardinal war damit unmittelbar an zwei der bedeutendsten Papstwahlen der jüngeren Geschichte beteiligt – 2005 bei der Wahl Benedikts XVI. und 2013 bei der Wahl von Papst Franziskus.


2014 endete Meisners außergewöhnlich lange Amtszeit in Köln. Sein Nachfolger wurde Rainer Maria Kardinal Woelki. :contentReference[oaicite:6]{index=6}


Am 5. Juli 2017 starb Joachim Kardinal Meisner. Papst Franziskus würdigte ihn nach seinem Tod in einem offiziellen Beileidstelegramm. :contentReference[oaicite:7]{index=7}


Sein Leben erzählt damit weit mehr als die Geschichte eines Erzbischofs: Geboren im deutschen Breslau, geprägt von Krieg und Vertreibung, Priester und Bischof in der DDR, Bischof des geteilten Berlin, Kardinal, jahrzehntelang Erzbischof von Köln, enger Weggefährte Johannes Pauls II. und Teilnehmer an den Konklaven von 2005 und 2013.


Kaum ein deutsches Kirchenleben des 20. und frühen 21. Jahrhunderts berührt so viele historische Epochen.


DETAILS

• Joachim Kardinal Meisner

• Originalautogramm

• originale handschriftliche Signatur

• Porträtkarte

• Kardinal der römisch-katholischen Kirche

• ehemaliger Bischof von Berlin

• Erzbischof von Köln von 1989 bis 2014

• 1983 von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal erhoben

• langjähriger Weggefährte von Papst Johannes Paul II.

• Teilnehmer am Konklave 2005

• Teilnehmer an der Wahl Joseph Ratzingers zu Papst Benedikt XVI.

• Gastgeber des Weltjugendtages Köln 2005

• Teilnehmer am Konklave 2013

• Teilnehmer an der Wahl von Papst Franziskus

• Biografie mit Bezug zu Schlesien, Vertreibung und DDR

• bedeutende Persönlichkeit der deutschen katholischen Kirchengeschichte

• verstorben 2017

• kirchen- und zeitgeschichtliches Sammlerstück

• altersgemäßer Zustand, siehe Bilder


Vom Flüchtlingskind aus Schlesien über das geteilte Berlin bis zum Kölner Dom – und von Johannes Paul II. über das Konklave Benedikts XVI. bis zur Wahl von Papst Franziskus: Hinter dem Autogramm Joachim Kardinal Meisners steckt ein außergewöhnliches Stück deutscher, europäischer und vatikanischer Zeitgeschichte.


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