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FRIEDRICH KARDINAL WETTER ORIGINALAUTOGRAMM – ERZBISCHOF MÜNCHEN & FREISING

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FRIEDRICH KARDINAL WETTER ORIGINALAUTOGRAMM – ERZBISCHOF MÜNCHEN & FREISING


Originale handschriftliche Signatur von Friedrich Kardinal Wetter auf einer aufwendig gestalteten Klappkarte des Erzbistums München und Freising.


Die Karte zeigt auf der Innenseite ein großformatiges Porträt des Kardinals sowie sein farbiges Bischofswappen mit dem Wahlspruch „Pax vobis“ – „Friede sei mit euch“. Direkt darunter befindet sich die originale handschriftliche Signatur von Friedrich Kardinal Wetter in blauer Tinte.


GESCHICHTE & ANEKDOTEN


Friedrich Wetter, geboren am 20. Februar 1928 in Landau in der Pfalz, gehört zu den bedeutenden deutschen Kirchenmännern der Nachkriegszeit. Seine kirchliche Laufbahn führte ihn vom Priesteramt über den Bischofsstuhl von Speyer bis an die Spitze des traditionsreichen Erzbistums München und Freising.


1972 ernannte Papst Paul VI. den damals erst 44-jährigen Theologieprofessor zum Bischof von Speyer. Damit begann eine Bischofslaufbahn, die Wetter über Jahrzehnte mitten in die deutsche und internationale Kirchengeschichte führen sollte.


Eine besondere Wendung folgte 1982: Der Münchner Erzbischofsstuhl war frei geworden, weil Wetters unmittelbarer Vorgänger Joseph Kardinal Ratzinger nach Rom berufen worden war. Papst Johannes Paul II. ernannte Ratzinger zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre – und Friedrich Wetter wurde dessen Nachfolger als Erzbischof von München und Freising.


Diese Nachfolge macht Wetter aus kirchengeschichtlicher Sicht besonders interessant. Der Mann, dessen Münchner Bischofsstuhl er übernahm, wurde 23 Jahre später als Benedikt XVI. zum Papst gewählt.


1983 erhob Papst Johannes Paul II. Friedrich Wetter zum Kardinal. Als Kardinal gehörte Wetter damit zu jenem kleinen Kreis höchster katholischer Würdenträger, der bei einer Papstwahl eine entscheidende Rolle spielen kann.


Und tatsächlich wurde er 2005 Zeuge eines historischen Moments.


Nach dem Tod Johannes Pauls II. nahm Friedrich Kardinal Wetter am Konklave im Vatikan teil. Dort gehörte er zu den Kardinälen, die den neuen Papst wählten. Ausgerechnet sein eigener Vorgänger auf dem Münchner Bischofsstuhl, Joseph Kardinal Ratzinger, ging aus diesem Konklave als Papst Benedikt XVI. hervor.


Damit schloss sich ein außergewöhnlicher Kreis: Wetter hatte 1982 Ratzingers Amt in München übernommen – und 2005 gehörte er zu den Wahlmännern jenes Konklaves, aus dem Ratzinger als Papst hervorging.


Wetter leitete das Erzbistum München und Freising von 1982 bis 2007 und damit ein Vierteljahrhundert. In seine Amtszeit fielen das lange Pontifikat Johannes Pauls II., die deutsche Wiedervereinigung, tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen und schließlich die Wahl des ersten deutschen Papstes seit Jahrhunderten.


Auch nach seinem altersbedingten Rücktritt blieb Wetter zunächst gefragt. Nach dem Wechsel seines Nachfolgers Reinhard Marx auf den Münchner Erzbischofsstuhl endete endgültig eine außergewöhnlich lange Epoche, in der Wetter das kirchliche Leben Bayerns entscheidend mitgeprägt hatte.


Die Außenseite der vorliegenden Karte zeigt passend dazu eines der bekanntesten Wahrzeichen Münchens: die Türme der Frauenkirche mit der goldenen Patrona Bavariae. Herausgegeben wurde die Karte vom Erzbischöflichen Ordinariat München und Freising und besitzt damit zusätzlich einen unmittelbaren institutionellen Bezug zu Wetters damaligem Amt.


DETAILS

• Friedrich Kardinal Wetter

• Originalautogramm

• originale handschriftliche Signatur

• mit blauer Tinte signiert

• offizielle Klappkarte des Erzbistums München und Freising

• herausgegeben vom Erzbischöflichen Ordinariat München

• großformatiges Porträt des Kardinals

• farbiges Bischofswappen

• Wahlspruch „Pax vobis“

• Darstellung der Münchner Frauenkirche

• Darstellung der Patrona Bavariae

• Bischof von Speyer von 1972 bis 1982

• Erzbischof von München und Freising von 1982 bis 2007

• 1983 von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal erhoben

• Nachfolger von Joseph Kardinal Ratzinger als Münchner Erzbischof

• Teilnehmer am Konklave 2005

• Zeitzeuge der Wahl Joseph Ratzingers zu Papst Benedikt XVI.

• kirchengeschichtlich interessantes Sammlerstück

• altersgemäßer Zustand, siehe Bilder


Vom Nachfolger Joseph Ratzingers in München zum Teilnehmer jenes Konklaves, das Ratzinger zum Papst wählte: Diese handsignierte Karte verbindet bayerische Kirchengeschichte unmittelbar mit einem der bedeutendsten Momente der jüngeren Geschichte des Vatikans.


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