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ERWIN ROMMEL – HISTORISCHE PORTRÄTKARTE – GENERALFELDMARSCHALL - AFRIKAKORPS

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ERWIN ROMMEL – HISTORISCHE PORTRÄTKARTE – GENERALFELDMARSCHALL


Erwin Rommel zählt zu den bekanntesten deutschen Militärs des Zweiten Weltkriegs. Sein Name ist untrennbar mit dem Krieg in Nordafrika, dem sogenannten Afrikakorps und dem Mythos des „Wüstenfuchses“ verbunden. Zugleich steht seine Biografie für die Widersprüche einer militärischen Karriere im nationalsozialistischen Deutschland und für ein Ende, das bis heute Teil der deutschen Zeitgeschichte ist.


Rommel wurde 1891 in Heidenheim an der Brenz geboren und schlug bereits vor dem Ersten Weltkrieg die Offizierslaufbahn ein. Im Ersten Weltkrieg machte er durch außergewöhnlich offensiv geführte Einsätze auf sich aufmerksam und erhielt 1917 den Orden Pour le Mérite, eine der höchsten militärischen Auszeichnungen des Kaiserreichs.


Nach dem Ersten Weltkrieg blieb Rommel Berufssoldat. Während des Zweiten Weltkriegs führte er 1940 die 7. Panzer-Division im Westfeldzug. Internationale Bekanntheit erlangte er jedoch vor allem ab 1941 als Befehlshaber deutscher Truppen in Nordafrika. Die schnellen Vorstöße des Afrikakorps und die Kämpfe gegen britische und alliierte Verbände machten Rommel zu einer der prominentesten militärischen Figuren des Krieges. 1942 wurde er zum Generalfeldmarschall befördert.


Die nationalsozialistische Propaganda nutzte seine militärischen Erfolge intensiv und machte aus Rommel eine öffentlich inszenierte Heldenfigur. Auch auf alliierter Seite genoss er zeitweise den Ruf eines besonders fähigen Gegners. Hinter diesem bis heute wirkenden Mythos steht jedoch die historische Realität eines hochrangigen Wehrmachtsoffiziers, der seine Karriere innerhalb des NS-Staates machte und dessen Rolle von der Geschichtswissenschaft differenziert betrachtet wird.


Das Ende seines Lebens gehört zu den dramatischsten Kapiteln seiner Biografie. Nach dem Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 geriet Rommel aufgrund seiner Kontakte zu oppositionellen Militärkreisen unter Verdacht. Eine direkte Beteiligung am Attentat ist historisch nicht belegt. Hitler stellte den populären Generalfeldmarschall schließlich vor eine tödliche Wahl: ein Verfahren mit möglichen Folgen für seine Familie oder den Suizid. Am 14. Oktober 1944 nahm Rommel Gift. Der Öffentlichkeit wurde sein Tod zunächst als Folge seiner zuvor erlittenen Kriegsverletzungen dargestellt und ihm ein Staatsbegräbnis ausgerichtet.


Das vorliegende Stück zeigt Rommel in Uniform mit seinen militärischen Auszeichnungen. Unterhalb des Porträts befindet sich ein Druckautogramm. Die historische Porträtkarte wurde bereits früher vollständig auf einen stärkeren Pappkarton aufgeklebt. Dadurch besteht die Vorderseite aus der aufgezogenen Bildkarte, während rückseitig ausschließlich der braune Trägerkarton sichtbar ist.


DETAILS

• Erwin Rommel

• Druckautogramm

• gedruckte Signatur

• historische Porträtkarte

• Darstellung in Uniform

• Generalfeldmarschall der Wehrmacht

• Befehlshaber des Deutschen Afrikakorps

• Zweiter Weltkrieg

• Nordafrika

• historische Karte auf stärkeren Pappkarton aufgeklebt

• Vorderseite mit Porträt und Drucksignatur

• Rückseite vollständig brauner Trägerkarton

• ältere Aufklebung

• altersbedingte Gebrauchsspuren und Patina

• Zustand und Ausführung siehe Bilder


Ein eindrucksvolles historisches Sammlerstück zu einer der bekanntesten und zugleich kontrovers diskutierten Militärfiguren des Zweiten Weltkriegs – geprägt von Afrikafeldzug, Kriegspropaganda, militärischem Mythos und dem dramatischen Ende des Jahres 1944.


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